Sa Coma: Schöner Urlaubsort im Osten Mallorcas

Sa Coma befindet sich an der Ostküste der spanischen Baleareninsel Mallorca. Der Ort gehört zur Gemeinde Sant Llorenç des Cardassar und hat ca. 2.300 Einwohner. Die Stadt befindet sich 70 Kilometer östlich von Palma und 18 Kilometer östlich von Manacor in der Region Llevant.

Sa Coma ist gut durch zahlreiche Busverbindungen an seine Umgebung angeschlossen. Ein kleiner Minizug verbindet Sa Coma mit den anderen Orten in diesem Feriengebiet. Am südlichen Ende des Strandes befindet sich eine kleine Anlegestelle für Schiffe.

Sa Coma verfügt über einen Sandstrand, der eine Länger von 890 Metern hat und durchschnittlich 60 Meter breit ist. Wegen seiner guten Wasserqualität wurde dieser bereits mit der blauen Flagge ausgezeichnet.

Direkt hinter dem Strand befindet sich eine Promenade. Diese geht nahtlos in die Uferpromenade von S’Illot, welches etwas kleiner und südlich gelegen ist.

Der Strand von Sa Coma – Paradiesischer Familienstrand
Der Strand von Sa Coma – Paradiesischer Familienstrand

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört der Talayot Na Pol. Dieser ist kreisförmig und befindet sich in der Nähe des Safariparks. Es handelt sich um ein konisches Bauwerk mit einem Durchmesser von 12,5 Metern. Die Mauern haben eine Höhe von 3,5 Metern und sind 2 Meter breit. Diese wurden aus großen Steinblöcken errichtet. Der Haupt-Talayot verfügt über einige Nebengebäude, die wabenförmig an ihn anliegen. Diese werden bogenförmig von einer Umfassungsmauer umschlossen. Im unteren Bereich ist eine umgebaute natürliche Höhle, deren Funktion bisher noch nicht eindeutig geklärt werden konnte.

Der Safari Park befindet sich auf einem 40 Hektar großen Gelände im Norden des Ortes. Er kann sowohl mit eigenen Fahrzeugen auch als mit welchem die im Park erhältlich sind durchfahren werden. Zumeist sind hier afrikanische Steppentiere und Affen in freier Wildbahn zu sehen. Außerdem ist ein kleiner Zoo integriert, der über Gehege für Raubtiere verfügt. Zudem gibt es hier ein Gaststätte und zwei kleine Show-Bühnen.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Halbinsel Punta de n’Amer. Sie ist etwa 200 Hektar groß und ein Naturschutzgebiete. Sie schließt sich direkt nördlich des Ortes an die Strandpromenade an. Ihre Landschaft kann auf vielen kleinen Wegen erkundet werden und lädt zu langen, erholsamen Spaziergängen ein.

Auf der Halbinsel befindet sich ein Kastell, das 1696 zum Schutz vor Piraten errichtet wurde. Es steht bei freiem Eintritt zur Besichtigung offen und beherbergt ein kleines Museum. Außerdem dient es als Aussichtspunkt über die Bucht von Son Servera. Das talayotische Dorf von S’Illot befindet sich inmitten der Ortslage von S’Illot. Es stammt aus der Zeit um 1100 vor Christus.

Segway Abenteuer zur Punta n'Amer

Etwa neun Kilometer südöstlich von Sa Coma bei Porto Cristo befindet sich die berühmte Coves del Drac, auch bekannt unter dem Namen Drachenhöhle. Hierbei handelt es sich um ein begehbares Tropfsteinhöhlensystem, das zudem über Europas größten unterirdischen See, den Llac Martel, verfügt. Außerdem gibt es hier noch 5 weitere Seen. Das Höhlensystem erstreckt sich insgesamt über 1.700 Meter.

Eine weitere Höhle, die Cuevas del Hams, befindet sich ebenfalls im näheren Umkreis.

Sa Coma hat seinen Besuchern einiges zu bieten, sowohl Sehenswürdigkeiten als auch Ruhe und Erholung an einem ausgezeichneten Strand mit sehr guter Wasserqualität. In die nähere Umgebung finden regelmäßig zahlreiche Tagesausflüge statt, die gerne besucht werden und sehr empfehlenswert sind.

Sa Coma hat eine umfangreiche Geschichte und bietet besonders Kulturbegeisterten Menschen einiges an Sehenswürdigkeiten, die diese noch lange in Erinnerung behalten können. Außerdem ist die Verkehrslage der Stadt sehr günstig, was ein Vorankommen auch ohne ein eigenes Auto oder einen Mietwagen ermöglicht, zumal hier viele öffentlichen Verkehrsmittel verfügbar sind.

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1 Kommentar
Andrea am 11.08.14 um 08:30 Uhr
Ergänzend zu Porto Cristo sollten die "Cuevas del Hams" nicht vergessen werden. Sie liegen am anderen Ende des Ortes und sind nicht zu verachten.
Kommentar von mallorcatipps.com:
Vielen Dank für den Hinweis!

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