Biniamar: Uriges Dorf am Rande des Tramuntana Gebirges

Im Nordwesten der Insel, nahe des Tramuntana Gebirges an der Verbindungsstraße von Selva nach Lloseta, befindet sich das ruhige und urige 300 Einwohner Dorf Biniamar. Biniamar gehört der Gemeinde Selva in der Region Raiguer an. Während Einheimische sich durch die ideale und fruchtbare Lage dem Anbau von Oliven- und Mandelhainen widmen, zieht es zahlreiche Wanderer, Bergsteiger und Radfahrer in die weitläufige, ursprüngliche Landschaft. Biniamar ist vor allem bei Individualurlaubern sehr beliebt.

In Biniamar sind mit der Zeit neben alten Stadthäusern auch kleine, rustikale Ferienhäuser und Fincas entstanden, die Naturliebhaber und Erholungssuchende fernab vom Massentourismus einladen, eine schöne Zeit zu verbringen. Sehr gastfreundliche Einheimische trifft man im Ortskern in traditionellen Bars und in Dorfkneipen an. Sie laden die Besucher gerne ein, die eine oder andere Spezialität zu kosten. Eine anschließende Entdeckungstour durch den urigen Ortskern erfreut so manchen Gast. Ein Marktplatz mit einem Brunnen rundet das schöne Ambiente perfekt ab. Im Umkreis lädt ein Cafe zum Verweilen ein.

Lebhafter wird es jeden Donnerstag Morgen, wenn der Wochenmarkt öffnet und die Markthändler ihre reichhaltigen Waren an frischem Obst und Gemüse sowie verschiedenen Lederwaren den Marktbesuchern anbieten. Selbst Besucher aus den Nachbarorten zieht es an diesem Tag nach Biniamar.

Sehenswürdigkeiten im Umkreis

  • Tafona-Museu de Caimari. Ein Museum über die Geschichte zum Olivenanbau in Caimari.
  • Im Jahr 1732 erfolgte die Grundsteinlegung der Dorfkirche Esglesia Vella in Caimari. Sie wurde im Jahr 1757 fertig gestellt. Die Kirche enthält ein Kirchenschiff mit Spitzbögen und besitzt eine Sonnenuhr an der Hauptfassade aus dem Jahre 1851. Nach Bau der neuen Pfarrkirche dient sie heutzutage nur noch als Ort für Konzerte und kulturelle Veranstaltungen.
  • Die Pfarrkirche Immaculada Concepció (übersetzt: Unbefleckte Empfängnis) oder auch bekannt unter dem Namen Esglesia Nova de Biniamar (neue Kirche) wurde in den Jahren 1877 bis 1891 im neugotischen Stil erbaut. Sie befindet sich auf dem Plaça del carrer de Sant Pau. Die Kirche besteht aus einem Kirchenschiff und Seitenkapellen. Der Altar ist der Schutzheiligen Immaculada Concepcio de Maria, Maria der Unbefleckten Empfängnis, gewidmet. Sie ist die Schutzheilige von Caimari.
  • Die Zisterne, sa Plaza auf dem Hauptplatz des Rathauses von Selva. Sie wurde in den Jahren 1823 bis 1824 gebaut. Die Zisterne ist mit Wasser aus einer Quelle in Pattern gefüllt. Konstruiert wurde sie vom Steinmetz Bernard Oliver.
  • Gutshof Son Albertí. Ein Gutshaus, das vor dem Bau der Dorfkirche für die Bewohner von Caimari für Gebetszwecke benutzt wurde.
  • Alte Ölmühle Cas Menescal. Diese befindet sich in der Calle Horitzó, Nr. 9. Im Erdgeschoss kann die Ölmühle besichtigt werden. Im Obergeschoß kann der Besucher die Speicherbehälter sehen, in denen die Olivensorten untergebracht waren.
  • Neue Ölmühle Oli Caimari. Die vollautomatisch arbeitende Mühle ist am Ortseingang von Caimari zu finden. Sie wird von einem Familienunternehmen geführt. Im Geschäft nebenan haben die Besucher die Möglichkeit, die traditionell hergestellten Ölprodukte zu erwerben.
  • Das Kloster Lluc ist ebenfalls sehr sehenswert. Es befindet sich rund 10 km von Caimari entfernt.
  • Das Kloster der Franziskanerinnen, das im Jahr 1875 erstmals bewohnt wurde.
  • Altes Herrenhaus in der Calle Ca S’Hereu Nr. 2. des Freibeuterkapitäns Antonio Barceló i Pont de la Terra (1717–1797)
  • Sant Joan Bautista im Ort St. Joan aus den Jahren 1927 – 1939. Die Hauptkirche hat einen hohen Stellenwert in der Gemeinde Son Servera. Sie besteht aus einem rechteckigen Grundriss, einem Kirchenschiff, sowie seitlichen Kapellen. Über dem Altar befindet sich ein Wehrturm aus dem 16. Jahrhundert. Dieser dient heutzutage als Glockenturm.

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