Porto Colom: Ort der Ruhe und Entspannung

Porto Colom ist eine Hafenstadt an der Ostküste der spanischen Baleareninsel Mallorca. Die große Hafenbucht bietet einen natürlichen Schutz vor Wind und hohen Wellen. Mit seiner kleinen Altstadt und dem Hafen bietet die Stadt, welche sich in der Region Migjorn befindet, ein sehr schönes Bild. Der Tourismus hat sich hier trotz des schönen Erscheinungsbildes noch nicht so sehr durchgesetzt.

Im südlichen Teil des Ortes befindet sich ein kleines Hotelviertel. Direkt dahinter findet man die Badebucht Cala Marcal. Zwei weitere Strände befinden sich in der Nähe des Villenviertels Sa Punta, auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht von Porto Colom.

Direkt in Porto Colom finden sich keine nennenswerten Sehenswürdigkeiten, denn es ist mehr ein Ort der Ruhe und Entspannung, als eine Sammelstelle für den Massentourismus, der schon so viele Ort Mallorcas heimgesucht hat. Ungestört von Touristen können sich die Menschen hier einfach mit ihrem normalen Tagesablauf befassen und ihre schöne Stadt in aller Ruhe genießen.

Porto Colom – Ein Ort der Ruhe und Entspannung
Porto Colom – Ein Ort der Ruhe und Entspannung

Zu den Sehenswürdigkeiten der Umgebung gehört der malerische Fischerhafen Cala Figuera. Er ist der schönste Hafen Mallorcas. Die Fischerhütten sind direkt in oder auf den Felsen gebaut. Das Hafenbecken ist in U-Form angelegt und komplett von Fischerhütten und Bootshäusern umgeben.

Eine weitere Sehenswürdigkeit in der Umgebung ist das Santuari de la Consolatio, ein kleines Kloster bei Santanyí. Es liegt auf einem kleinen Hügel. Leider hat man inzwischen ganz in der Nähe einen Steinbruch gebaut, was die Ruhe, zumindest unter der Woche, etwas stört. Jedoch hat man hier die Gelegenheit in Ruhe und völlig ungestört den Anblick des Klosters zu genießen. Es ist bei den meistens Touristen nicht bekannt ist, weil es nicht mit besonderen historischen Relikten lockt. Deshalb ist es ein Geheimtipp unter interessierten Urlaubern. Dieser Ort bietet einen sehr schönen Anblick und strahlt eine Atmosphäre der Ruhe aus.

Auch das Castell de Santueri, eine Festungsruine bei Felanitx, liegt in der Nähe. Die Ruine liegt hoch oben auf einem Tafelberg. Die Ruine wurde von der Natur zurückerobert und wirkt fast verwunschen. In den letzten Jahrhunderten wurde hier so gut wie nichts verändert, was die Atmosphäre besonders reizvoll macht. Die Festung wurde von den Arabern errichtet und von König Jaume dem Ersten bei der Wiedereroberung der Balearen weitgehend zerstört. Im 14. Jahrhundert wurde sie zum Schutz gegen Piratenangriffe wieder aufgebaut und erweitert. Von der Ruine aus hat man eine wunderbare Aussicht über die Siera de Levant und zur Küste von Porto Colom.

Eindrücke von Port Colom

Bei besonders guter Sicht kann man sogar die Nachbarinseln Ibiza und Menorca sehen. Auch der Puig de Randa ist von Porto Colom aus leicht zu erreichen und gehört somit zu den Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung. Der Puig de Randa ist 542 Meter hoch und beherbergt 3 Klosteranlagen. Das erste der drei Klöster ist das Santuari Nostra Senyora De Gracia, das im 15. Jahrhundert errichtet wurde. Auf einem Fußweg entlang der Anlage befindet sich eine kleine Aussichtsplattform, von der aus man einen weiten Blick über den Süden Mallorcas hat.

Das zweite Kloster auf dem Berg ist das Santuari de Sant Honorato. Von seinem, mit Kiefern gesäumten Vorplatz, aus hat man eine wundervolle Aussicht in die Ebene. Auf dem Gipfel des Puig de Randa befindet sich das dritte und letzte der Klöster.

Das Santuari de Nostra Senyora de Cura, es wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Direkt rechts neben dem Eingang befindet sich ein schön angelegter Klostergarten. Direkt dahinter ist die Kirche. Neben der Kirche befindet sich ein kleines Museum. Im westlichen Bereich der Anlage findet man eine große Aussichtsterasse von der aus man bei guten Sichtverhältnissen bis nach Palma sehen kann. An die Aussichtsterrasse grenzt ein Restaurant, das im neueren Teil des Komplexes untergebracht ist.

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